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Klein aber oho! - Über die kleinen und kleinsten Raumschiffe in der Serie - (Achtung: Gleiter müssen draußen bleiben!)

1Klein  aber oho!
Über die kleinen und kleinsten Raumschiffe in der Serie
(Achtung: Gleiter müssen draußen bleiben!)

Das größte, kleinste Schiff ist natürlich bereits die GOOD HOPE, denn sie erscheint derm Perry, Bull und Konsorten zunächst als gewaltiges Technikmonstrum gegenüber den wirklich daneben „kümmerlich“ aussehenden, irdischen Raketen.Wirkten diese mit ihren Verbrauchsstufen und insgesamt überhaupt optisch durch ihre Bleistiftform  doch echt spillrig gegen den  wuchtig wirkenden 60m-Kugelraumer.Doch das Schiff ist nur ein Beiboot!

Dass dieses Beiboot der verblichenen AETRON wirklich nur eines ist, nämlich ein Beiboot (!!!), erfährt Perry dann auf die harte Tour in Band 10.Erst weist Thora ihn darauf hin, dann kriegt er einen Streifschuss der späteren STARDUST II, der genügt,um das Rettungsboot zu verschrotten. Dafür hat die kurz darauf eroberte STARDUST II dann immerhin zwölf der schönen Dinger an Bord.Einige davon werden auch gleich zurück ins Solsystem detachiert, um die Erde besser zu schützen.(Oder Perry lässt sie bei einem Kurzbesuch dort zurück, was auf dasselbe herauskommt).

Zwei Raumjäger spielen auch eine Rolle mit Nyssen und Deringhouse. Diese kleinen, wendigen Flieger haben aber als einfache militärische Gebrauchsobjekte meist keine Eigennamen.

Im berühmten Band 50 („Der Einsame der Zeit“) kommt dann eine Space-Jet zum Einsatz, die zu diesem Zeitpunt noch „Gazelle“ heißt und später nachträglich von der arkonidischen Leka-Disk abgeleitet wird. Atlan schafft es ja, diese Gazelle auf Hellgate zum Absturz zu bringen. Alles Weitere, das wichtig ist, steht im Roman.Lesen. Sehr kurzweilig und auch heute noch lesbar.Diese sehr nützlichen Gazellen, die auch später als Space-Jets manchmal Namen besitzen, genannt sei etwa die GEVARI aus dem Schwarm-Zyklus oder die BUTTERFLY des parapsychischen Lach-Duos Rorvic & a Hainu, kommen sehr häufig vor. Auch Patulli Lokoshan, der Kamashite, hatte so ein bunt angestrichenes Ding.

In der Frühzeit lässt unser aller Perry sich mit dem Fiktivtransmitter sogar mit einer dieser Space-Jets durch den Hyperraum nach Arkon  versetzen. Aber die beliebten Space-Jets, deren einige weitere noch Namen tragen, sind nicht alles im Perryversum. Es seien auch noch die „Kaulquappen“ erwähnt, die dann später als „Korvetten“ eingeordnet werden, und von denen sogar die bereits beschriebene GOOD HOPE ein Schiff dieses Typs war.Ebenso übrigens die später im Schwarmzyklus auftauchende GOOD HOPE II als Tradition.Aber selbst Ilts wie Gecko und Wullewull können mit Hilfe einiger Unither so ein Gebilde fliegen; immerhin war es die Korvette namens TRAMP, die Perry Rhodan im Hondro-Zyklus aufgefunden hatte. Gerettet werden musste er dann von anderen Terranern wie Tschato und Picot.

Korvetten als Beiboote von Großkampfschiffen besitzen zunächst meist keinen Eigennamen, sondern werden durchnummeriert mit dem Anfangsbuchstaben des großen Schiffes und einer Ziffer, etwa KC3, was wohl .“Korvette 3 der Crest“ heißt.Es gab viele Typen dieses Beiboot-Schiffes, sowohl vor als auch nach der Hyperimpedanz.Berühmt wurde zum Beispiel das Schiff von Taschai Kulu in M87 … aber auch später wurden viele dieser nützlichen, „kleinen“ Beiboote, mit Eigennamen versehen, dem Leser vorgeführt.

Dergleichen gibt es die beliebten Raumjäger für schnelle Tarneinsätze. Schnell `rein-schnell `raus! Wie es ja heißt.Da gibt es Einmann-Zweimann- und Dreimannjäger der verschiedenen  Sorten, vom Lightning- über den Moskitojet bis zu sonstigen Bezeichnungen.Manchmal müssen die Helden sich auch teleportativ zu mehreren auf zwei oder drei Plätze verteilen.Das wird dann eben mal vorübergehend sehr eng in der Panzertroplonkanzel.Einmal haben zehntausende von diesen Mücken sogar einen Dolan abgeschossen … bei Voltz. Ein Konzept, dass Scheer gleich nach der ersten Anwendung wieder aufhob.Bei ihm kamen eben nur Großkampfschiffe zum Zuge.

Die einfachste und billigste Version eines Raumschiffes ist allerdings die sogenannte „Linse“, auch „Blattlaus“ genannt.Dieses Mikrobeiboot ist only unterlichtschnell. Zwei Mann liegen auf einem Konturbett nebeneinander auf dem Bauch (natürlich dürfen sie sich auch umdrehen ...) und müssen sich so in eine planetare Atmosphäre einschleichen.Das platte Ding ist keine drei Meter lang und nur etwas über einen Meter breit. Für  Epsaler, Ertruser oder Haluter ungeeignet.Dazu muss es eben etwas verbreitert werden, was in den Flotten der Kolonialterraner sicher auch in abgewandelter Form geschah. Die hatten und haben ja auch Schleicheinsätze.

Auch kein wirklich echtes Raumschiff, obwohl er es auf einfache Lichtheschwindigkeit bringen kann, ist der allseits beliebte Shift. Eigentlich nur ein flugfähiger Bodenpanzer für den atmosphärischen Einsatz über und unter Wasser, an Land oder in der Luft. Mit Antigrav und Impulstriebwerk versehen, kann er auch interplanetar genutzt werden, was allerdings selten geschieht. Auf Oberflächen ist das Ding nützlicher. Der klassische Shift wiegt 18 Tonnen und bietet einigen Leuten Obdach. Je nach Typ können sich fünf bis zwanzig Mann darin drängen. Aber er ist auch allein oder zu zweit bedienbar. Shifts haben ihren allgemeinen Namen wegen des Mediums, dass sie je nach Bedarf wechseln können (wie das Fliewatüüt, das eigentlich ein Shift ist ;-) ). Eigennamen hingegen haben sie so gut wie nicht. Es sind eben nur  militärische Gebrauchfahrzeuge und so dem reinen Utilitarismus unterworfen. Mythen gibt es eben nur für echte Raumschiffe, die Shifts hingegen sind sozusagen die Fußlatscher der Flottenmaschinen, die untersten Ränge des „Gefreiten“.

Für spezielle Schwerkraftplaneten gibt es noch Sonderanfertigungen, etwa das „GOLO-Mobil“ für den Planeten Gol.Dieses Modell ist nicht flugfähig, verfügt aber dafür über sehr starke Antigravabsorber und Schutzschirme.

Gerade Kleinraumschiffe wie Shifts, Space-Jets oder Korvetten sind auch bei Propspektoren beliebt, weil sie nicht so teuer sind in der Anschaffung, manchmal als ausrangierte Flottenmodelle (ohne Waffen dann)  aus zweiter Hand gekauft werden  … und gerade für den Gebrauch eines Prospektors vielfach durch eigene, nutzvolle Anbauten  variiert werden können.In diesem Sinne sind die kleinen Schiffe eigentlich die Arbeitspferde der Flotte, sowohl im Solaren Imperium als auch später in der LFT/LFG … vor und nach der Hyperimpedanz.Es macht auch Spaß, von ihnen, etwa in Prospektorenabenteuern, zu erzählen.

© 2019 by H. Döring

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