Rowling, Joanne K. - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Hörbuch 7)

Cover

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Hörbuch)
nach Joanne K. Rowling
gelesen von Rufus Beck
übersetzt von Klaus Fritz
Produktion: Der Hörverlag, 2007
22 CD / 1540 min / 89,95 € (unverbindliche Preisempfehlung)
ISBN 978-3-86717-169-4 / erscheint am 11.01.2008
Der Hörverlag

Nun erscheint Anfang des kommenden Jahres das große Harry Potter-Finale auch als Hörbuch. Es liest, zur Freude der Fans, wieder Rufus Beck. Er gilt als die (akustische) Inkarnation Harry Potters in Deutschland. Mit vollem Einsatz liest – nein: spielt - Rufus Beck das Buch, versucht jede einzelne Szene vorm inneren Auge des Hörers lebendig zu machen.

Dieses Einmann-Hörspiel ist an sich ein Erlebnis und jeder Fan wird beglückt sein, es ab dem 11. Januar sein Eigen nennen zu können.

Über den Inhalt braucht man wohl nicht mehr viele Worte verlieren, denn der wird ja seit Erscheinen der englischen Buchausgabe lang und breit diskutiert.

Das Hörerlebnis Rufus Beck ist mit Sicherheit einmalig. Seine Art zu spielen ist einzigartig. Er arbeitet mit seiner Stimme. Jedem Charakter verleiht der Sprecher seine eigene Klangfarbe. Das haut den Hörer um. Das ist großartig. Eine phantastische Leistung, die ich nur mit Hochachtung hervorheben darf. Er nimmt uns mit auf die emotionale Achterbahnfahrt, die Harry Potter durchstehen muss, und interpretiert es voller Inbrunst. Rufus Beck lebt Harry Potter und sein Universum.

Und genau da ist dann auch mein ganz persönliches Problem. Rufus Beck lässt mir keinen Spielraum für „meinen“ Harry Potter. Rufus Beck erfindet einen ganzen Kosmos für mich. Er gibt ihn mir vor und führt mich an der Hand durch das Geschehen.

Ich stecke also im Zwiespalt. Auf der einen Seite haben wir ein zweifellos großartiges Hörbuch vor uns. Technisch großartig, ein Sprecher, der in dem Stoff aufgeht, ein Roman, der Millionen begeistert. Im Grunde gibt es nichts zu meckern. Und die meisten Hörer dürften zu recht begeistert sein. Das ist großes Ohrkino, ohne jeden Zweifel.

Aber ich bin ein Leser. Einer, der sich die Geschichte selbst erschließt, dessen Hirn sich selbst Stimmen schafft und eigene Bilder kreiert. So laufen Rufus Beck und ich dann ineinander, kollidieren förmlich.

Becks schauspielerische Höchstleistung kollidiert mit meiner Phantasie und machte es nicht so ganz einfach, das Hörerlebnis zu genießen. Aber das ist auch ein Kennzeichen der außerordentlichen Qualität dieses Hörbuchs, es konkurriert mit meiner Phantasie.

Wer Harry Potter und die Heiligtümer des Todes hören will, den erwartet durchaus ein faszinierendes Erlebnis mit Rufus Beck. Interessierte sollten keine Rücksicht auf meine persönlichen Schwierigkeiten nehmen.

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