... Jo Romic über »Florence Fanning und die Steampirates«, Florence Fanning und »Moon Force«
... Jo Romic ...
... über »Florence Fanning und die Steampirates«, Florence Fanning und »Moon Force«...
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Hallo, ich schreibe unter meinem Pseudonym Jo Romic Romane und mag es dabei am liebsten mich in phantastische Welten herumzutreiben.
Ich lebe seit über 13 Jahren in München, wo ich auch meiner beruflichen Tätigkeit nachgehe. Das Schreiben ist also nicht mein Beruf, ehr ein Hobby, dem ich in meiner Freizeit nachgehe.
Richtig, im Januar 2018 hab ich meinen ersten Roman um Florence Fanning selber veröffentlicht. Ich hab schon in meiner Kindheit gerne Geschichten auf das Papier gebracht.
Das begann aber mit dem Comiczeichnen und ginge dann über zum schreiben von Kurzgeschichten oder drehen von Filmen. Florence Fanning war ursprünglich die Idee eines Comicprojekts, dass ich angehen wollte. Ich hatte mir Künstler gesucht, die nach meiner Vorstellung erste Charakter-Artworks anfertigten.
Nur leider musste ich akzeptieren, dass das Projekt zu groß war, um es zu realisieren bzw. zu teuer. Als ich die Geschichte soweit runtergedampf hatte, dass daraus ein Einzelcomic hätte entstehen können, war mir klar: Das ist nicht mehr die Geschichte, die ich erzählen möchte. So blieb die Idee, die Texte in der sprichwörtlichen Schublade bis ich auf das Selfpublishing stieß.
In Florence Fanning und die Steampirates, geht es um die junge Heldin Florence, deren Dorf von bösen Maschinen namens Steampirates angegriffen wird. Dabei verliert sie ihre Mutter und begibt sich auf die Suche nach ihrem verschollene Vater, den sie nie kennenlernen durfte. Dabei wird sie in einer Abenteuer geworfen in dem es am Ende nicht nur um sie geht, sondern um das Heil ihres Landes. Die beiden Folgebände erzählen die Geschichte fort und erweitern die Welt.
Die tatsächliche Arbeit an dem Roman betrug neun Monate. Da das Projekt aber wie gesagt schon als Comic geplant war, liegt die Geburt von Florence Fanning bereits im Jahr 2012.
Ich habe mich schon immer für das Steampunk Genre interessiert und entdeckte die deutsche Comicserie „Steam Noir“. Daraus entstand der Wille eine eigene Welt in dem Genre zu erfinden und das ursprüngliche Comicprojekt zu starten, aus dem dann der Roman wurde.
Die Steampirates kann man sich wie ein Terminator vorstellen. Roboter, Maschinen, die aber steampunk-typisch mit Dampf angetrieben werden. Jedenfalls Wesen, denen ich nicht nachts begegnen möchte. In meiner Geschichte werden sie von einer Piratenbraut mit dem Namen Mary Coleman angeführt.
Florence ist sehr naiv, abenteuerlustig und trägt das Herz am rechten Fleck. Sie könnte nie jemanden etwas zu Leide tun und würde keine Sekunde zögern ihr Leben für das eines geliebten Menschen zu Opfern. Eine echte Heldin also.
Flynn ist Florences Vater, den sie im ersten Band sucht. Er musste damals die Familie verlassen. Aus Spoiler-Gründen möchte ich nicht mehr verraten. Quinn ist eine junge Frau, die Florence im ersten Teil kennenlernt. Ich würde sie als weiblichen Han-Solo beschreiben. Große Klappe und cool, aber steht auch zu ihrem Wort. Zwischen ihr und Florence entsteht eine Liebesgeschichte.
Florence Fanning und die Totenarmee ist das große Finale der Trilogie. Das Böse hat sich in Florences Heimatland ausgebreitet und sie muss es mit der Hilfe der Bewohner davon befreien. In diesem Teil kommen Untote vor, also Zombies. Es ist der dunkelste Teil der Serie und besitzt ein tolles, emotionales Ende. Ein schöner Abschluss.
Florence Fanning und die Welt in der sie lebt gehen mir bis heute nicht aus dem Kopf. Ich denke regelmäßig über neue Abenteuer nach und habe bereits einige Idee. Eine Kurzgeschichte gab es Anfang 2020 für meine Newsletter-Abonnenten. Versprechen möchte ich nichts, aber ich denke über eine Rückkehr von Florence Fanning nach.
Moon Force spielt im Jahr 2149 und wirft die LeserInnen in eine Welt, in der die Erde von Aliens eingenommen wurde. Die Menschen, die den Krieg vor 25 Jahren überleben konnten, flüchteten auf den Mond. Seitdem ist Waffenstillstand, da beide Seiten stark geschwächt aus dem Konflikt hervorgingen.
Als eines Tages ein fremdes Raumschiff auf den Mond zu rast, herrscht Alarmstimmung. An Bord ist ein Mensch und warnt sie vor der Zerstörung des Mondes durch die Hand einer Maschine. Der Moon Force Veteran Alard Miller, der seine Familie im Krieg verloren hat, wird mit einem kleinen Team zu Erde geschickt, um nach dieser Waffe zu suchen.
Ich designe in meiner Freizeit auch gerne Buchcover und eines davon war Moon Force, dass ich im Sommer 2019 entwickelte. Ich wusste sofort: Das muss ein Roman werden.
Die Idee ist wirklich nur aus dem Cover-Design entstanden, was in leicht abgeänderte Form auch den Weg so in die Öffentlichkeit fand.
Die Hauptfigur ist Captain Alard Miller. Er lebte zu Friedenszeiten mit seiner Familie in Kanada und war beim Start der Moon Force dabei. Eine Streitmacht, die die Erde vom Mond aus bewachen sollte.
Die zweite Protagonistin ist Yin Akkura. Als Kind rettete Alard sie und seitdem hängen sie wie Pech und Schwefel zusammen. Er ist wie eine Tochter für sie. Ein spannendes Duo.
"Moon Force" ist ein Einzelroman und inhaltlich abgeschlossen. Es gibt nur einen kleinen Punkt den ich offen gelassen habe, weswegen ich gerade an einigen Ideen zu einem zweiten Teil sitze. Man kann den Roman aber prima so lesen. Also keine Scheu.
Einfach gesagt, ist es das Genre. Florence Fanning ist Steampunk mit Fantasy und SF-Elementen.
Moon Force ist reine Science Fiction. Beide haben aber gemeinsam, dass sie ein actiongeladenes Abenteuer erzählen, dass von seinen Figuren angetrieben wird. Zudem ist Florence Fanning als Trilogie ausgelegt und Moon Force funktioniert für sich alleine.
Mir sind Figuren und deren innere Konflikte immer sehr wichtig. Meine Geschichten sind oft recht simpel aber dafür konzentriere ich mich auf die Charakter und ihre Emotionen.
Das ist korrekt. Durch Anbieter wie Amazons Kdp oder Bod.de ist es möglich den eigenen Text mit Cover-Datei hochzuladen. Je nach Anbieter wird das eigene Buch mit einem kleinen Betrag oder kostenlos im Shop hochgeladen, so, dass jeder Kunde es kaufen kann.
Es ist spielendeinfach das zu tun. Wer sich dafür interessiert, dem kann ich die Seite www.selfpublisherbibel.de empfehlen. Einziger Nachteil: das Marketing bleibt Sache des Autors. Es gibt also kein Verlag, der einen mit seiner Reichweite dabei unterstützt.
Ich mag es in fremde Welten abzutauchen. Beide Genres haben gemein, dass man sich die wildesten Dinge ausdenken kann und so in spannende Geschichten eintaucht.
Ich bin Fan der Kino-Serie aus den 30er/40er Jahren. Ich liebe die Naivität und den Reichtum an Kreativität, der in diesen Geschichten zu finden ist. Es macht einfach Spaß diese Folgen anzuschauen. Heute würde so etwas sicher nicht mehr funktionieren aber mich beeinflusst die Serie sehr.
George Lucas, der Star Wars Erfinder ist eines meiner großen Vorbilder. Kurioserweise wurde er durch Flash Gordon inspiriert Star Wars zu schreiben, da er in den 70er Jahren die Rechte dafür nicht bekommen hatte. Er wollte nämlich einen Flash Gordon Film drehen.
Sonst mag ich ebenfalls Jason Dark, der Schöpfer von John Sinclair. Seit den 70ern schreibt er Geschichten über den Geisterjäger. Einfach inspirierend.
Aktuell arbeite ich an zwei Science Fiction Projekten. Zum einen an Moon Force zwei und an einem SF-Thriller, der ebenfalls in unserem Sonnensystem spielen wird. Beide Projekte sind aber noch in der Konzeptphase und je nachdem mit welchem ich mich am wohlsten fühle, werde ich mit dem starten.
Auf meiner Internetseite www.joromic.de können LeserInnen sich für meinen Newsletter anmelden. Dort werden Sie über die wichtigsten Infos informiert. Sonst bin ich auch auf Facebook und Instagram zu finden.
H
Vielen Dank für die Möglichkeit! Hat sehr viel Spaß gemacht.
Die Romane des Autors Jo Romic