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... Stefan Sikora über ein misslungenes Voting, eine Begegnung mit der Russenmafia und viel Ehrgeiz

Stefan Sikora …... Stefan Sikora...
... über ein misslungenes Voting, eine Begegnung mit der Russenmafia und viel Ehrgeiz

Bereits zweimal stand mir Stefan in Interview Rede und Antwort. Zweimal ging es um die Frage nach dem geplanten Larry Brent-Film. Ein Projekt, das noch nicht tot ist. Und wieder einmal war es an der Zeit, das Stefan Sikora sich den Fragen des Zauberspiegels stellen sollte.

Zauberspiegel
: Stefan, wie weit seit Ihr mit dem Voting zum Larry Brent-Film?
Stefan Sikora: Es wird nicht mehr fortgesetzt. Stattdessen gibt es jetzt die Fanseite auf facebook.com.

Zauberspiegel: Warum wird immer und wieder verschoben, anstatt aufzugeben?
Stefan Sikora: Aufgeben kann man zu jeder Zeit. Hier ist immer noch der Kampfgeist des Autors Jürgen Grasmück das Vorbild und Motto. Und bisher spielen wir mit unserem leichten Gegenwind noch nicht mal annähernd in seiner Liga.
Es wurde bisher erst einmal verschoben, da war meine Info nicht ganz korrekt. Es dauert eben. LARRY BRENT hat einem weiteren Format den Vortritt überlassen, das ebenfalls schon vor einigen Jahrzehnten (auch als Hörspiel) erschienen ist. Ich verrate den Titel nicht, er wird jedoch vielleicht schon in aller Munde sein – zumindest bei den Jüngeren Kinobesuchern…

Zauberspiegel: Warum seit Ihr beim Voten einen neuen Weg gegangen und habt eine Group bei Facebook eröffnet?
Stefan Sikora: Für nahezu Alles gibt es Fanseiten auf facebook und facebook genießt eine immer größere Beliebtheit und Popularität. Eine Fanseite für LARRY BRENT war mal wieder überfällig. Der letzte Newsletter war hingegen eine einzige Katastrophe. Es waren gut 1500 Stimmen zusammen – jedoch hatten sich nur ca. 90 von ihnen auch in die News-Liste eingetragen... und womöglich sind dann noch die Hälfte der Infomails in den Spam-Ordnern gelandet. Bis dahin gab es nur 19! Fans, die sich bei facebook eingetragen hatten.
Obwohl das Ganze möglicherweise in Fankreisen in Bezug auf Fragen des Gelingens und des Erfolges ähnlich umstritten sein dürfte, wie unter den Produktions-Leuten, bin ich immer wieder erstaunt worden, was bisher so manche Leute rund um dieses Projekt unternommen haben.
Es klingt fast unglaublich: Die Datenbank mit den Votes konnte schon den dritten Hackerangriff verzeichnen, ein anderer Mr. XY hat sich mit meinem realen Namen ausgegeben, um irgendwelche Infos von vermuteten Zielgruppen in Blogs abzugreifen.
Dann gab es noch eine Bande von Schein-Investoren, für die ich nach Holland reiste und deren Mitglieder dann drei Wochen später auf dem Polizeipräsidium München Ettstraße identifizieren durfte...
Die hatten sich sogar mit der Russen-Mafia angelegt - Geldkoffer-Übergabe mit vorgehaltener Knarre inklusive... der Kriminalbeamte erklärte mir, dass ich durchaus mein Leben riskiert hätte. Mit Freunden amüsiere ich mich heute noch über dieses Happening... Diese Umstände passen zumindest schon mal grob zu LARRY BRENT. Ich sehe das in der Vergangenheit besser aufgehoben.
Mangelndes Engagement habe ich mir auf jeden Fall nicht vorzuwerfen. Mit der Zeit werden wir sehen, wieviele Fans es nun wirklich sind. In extra Werbung wird nicht investiert. Ab jetzt kann sich jeder einbringen, der will...
Ich kann´s nur nochmals betonen: In gewisser Weise ist dieses Fanprojekt eben allein von seinen Fans abhängig. Von Fans für Fans realisiert. An anderen Stellen, nicht unweit vom Thema, hat so etwas schon funktioniert.
In anderer Hinsicht entlastet mich das auch ein Wenig, falls alle Stricke reißen sollten.
Jeder hat den Einblick. Es müssen keine Daten gehackt werden und es bedarf keiner Spekulationen...

Zauberspiegel: Muss man an den Originalstorys nicht viel ändern? Oder denkt er tatsächlich Larry kommt so gut an, wie in den 70ern?
Stefan Sikora: Du sprichst es an!
Deine zweite Frage ist wohl genau die Frage, die eben gerade die Menschen beschäftigt, die sich bisher mit dem Thema ernsthaft befasst haben.
Kurzum: Bringen wir einen Film an den Start, wird LARRY BRENT das Haus rocken!
Ansonsten: Viel Spaß mit dem restlichen Überangebot der Unterhaltungsindustrie.

Zauberspiegel: Douglas Welbat hat es im Interview neulich auch angesprochen. Die Zahlen im Voting reichen wohl nicht.
Stefan Sikora: So sieht´s leider aus, daher kann ich Dir auch nicht mehr sagen.


Fanseite auf facebook.com

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