Gespenster-Krimi (2) Teufelstochter
Teufelstochter
Gespenster-Krimi (2)
Tim Peters und die übernatürlich begabte Elvira stellen sich der Teufelsbrut zum alles entscheidenden Kampf. Das Schicksal der gesamten Menschheit steht auf dem Spiel! (1)
Der zweite "Gespenster-Krimi" kommt im Vergleich zu Folge 1 actionreicher daher. Es gibt eine geballte Ladung Horror und eine Prise Sex was bei dem Titel "Teufelstochter" sicher nahe liegt. Autor Markus Topf orientiert sich mit der Geschichte weitesgehend an die Horrgeschichten des einstigen Gespenster-Krimi, welcher als Heftreihe im Bastei-Lübbe-Verlag zwischen 1973 und 1985 erschien. Die Atmosphäre stimmt hier auch. Weniger der unterschwellige Grusle ist es, der diese Geschichte aus macht, sondern der offensichtliche Horror. Tim Peters und Elvira sind die Protagonisten, die sich dem Grauen stellen. Somit hat die Folge auch Helden zu bieten.
Als Sprecher hört man wieder viele alte Bekannte wie Jürgen Thormann, Lutz Mackensy und Kerstin Draeger. Als Erzähler fungiert Rainer Schmitt.
Die Spieldauer ist aus meiner Sicht diesmal wesentlich angenehmer und liefert in 61 Minuten alles was für die Story wichtig und interessant ist ohne zu langweilen.
Auch das Cover ist wieder gelungen. Das Groteske an der Zeichnung ist das eigentlich Faszinierende und ein Blickfang im Verkaufsregal. Der Hintergrund fällt allerdings etwas schwach aus - vielleicht hätte man mehr Gesicht der Dame mit der gespaltenen Zunge zeigen sollen.
Fazit: Kontrastreicher zweiter Beitrag zur neuen Reihe von Contendo und Audionarchie, der nach Magie und Fantasy im ersten Teil nun actionreichen Horror bietet. Die Reihe verspricht bereits nach zwei Beiträgen Abwechslung.
(1) = Klappentext