Kerstin Pflieger - Die Alchemie der Unsterblichkeit
Die Alchemie der Unsterblichkeit
von Kerstin Pflieger
von Kerstin Pflieger
Die Alchemie der Unsterblichkeit spielt im Jahr 1771, ohne Strom und andere Errungenschaften der Neuzeit. Allerdings gab es auch in unserem Jahr 1771 keine Vampire und Werwölfe. In dem kleinen Dorf im Schwarzwald wütet ein Mörder, der keine Angst vor der Rache der Werwölfe oder der Vampire zu haben scheint. Bestialische Verstümmelungen und das Ausbluten der Opfer sind ein Markenzeichen des Killers. Der unerfahrene Icherios Ceihn soll aus Karlsruhe in den Schwarzwald reisen und die Mordserie aufklären.
Alle Charaktere in Pfliegers Roman sind lebensecht und sehr detailiert beschrieben, es macht Spaß, der Handlung der Figuren zu folgen. Die Geschichte im Schwarzwald ist sehr geschickt inszeniert. Wie ein roter Faden zieht sich die Entwicklung des unsicheren Ceihn durch das gesamte Buch. Man möchte kaum aufhören zu lesen. Es ist gut machbar die gesamten 352 Seiten in einem Zug zu lesen.
Ich bin gespannt auf die nächsten Bücher von Kerstin Pflieger; wenn sie nur halb so gut sind wie das vorliegende Buch, darf man Großes erwarten.
Info zum Buch
: 978-3-442-47483-7
(Random House)
Kommentare
Mit All Age hat das ganze nix zu tun. Wie gesagt: Wenn dir die Filme Sleepy Hollow und Brothers Grimm gefallen haben (die ja nun wahrlich nix für jüngere Semester sind), dann wird dir dieses Buch auch zusagen. Ein schaurig-schönes Gruselmärchen, atmosphärisch dicht und exzellent geschrieben.
Der Name Icherios Ceihn...
Verdammt! An wen erinnert der mich bloß???
@Gabriel Adams: Die beiden Filme fand ich richtig gut - also: Buchkauf! :)