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Wenn ein Kleinverleger zuviel Zeit hat … oder eMails von Kaegelmann

Post von KaegelmannWenn ein Kleinverleger zuviel Zeit hat …
… oder eMails von Kaegelmann

Jörg Kaegelmann ist Verleger. Ihm gehört der Blitz Verlag. Er legt alte Heftserien neu auf und führt diese fort (u. a. Larry Brent, Macabros), er nimmt sich gemeinfreier Stoffe an und führt diese fort (Sherlock Holmes, Kara Ben Nemsi) und macht noch dieses oder jenes. Überwiegend scheint er seine Aufgabe recht gut bewältigen zu können. Doch in Sachen Larry Brent gab es in letzter Zeit Zweifel an der Qualität seiner Tätigkeit.


1 Da wurden Romane offensichtlich stark gekürzt (Sammlerausgabe? Humbug! - Wenn bei Blitz vom ›Brent‹ nur die Hälfte übrig ist, Vampir-Killer vs. Marotsch - Ein Paperback voller Veränderungen und Vampir-Killer vs. Marotsch - Ein Paperback voller Veränderungen zum Zweiten), es wurde (unter anderem im Larry Brent-Blitz-Taschenbuch »Das Horror-Baby«) behauptet, dass die in den Heft- und Taschenbuchausgaben von »Schreckensmahl« und »Leichengeflüster« nicht von Jürgen »Dan Shocker« Grasmück seien, sondern dem Buch »Massacre Creek« [von Gordon D. Shirreffs, deutsch »Unter dem Rebellenwimpel«, Zauberkreis Western Taschenbuch 304, 1981, übersetzt von P. u. K. Rahl und davor bereits 1967 bei Heyne unter dem Titel »Die Legion der Verdammten« in der Reihe Heyne Western 2151, übersetzt von Norbert Wölfl, herausgekommen] entnommen sein sollen (Und es ward ›Legende‹ - Dan Shocker’s Kurzgeschichten). Im Übrigen haben wir da einen Fehler gemacht. »Robert Lindner« heißt wie in den Kaegelmann'schen Mails richtig geschrieben »Robert Linder«. Auf der Themenseite ist das nun korrigiert. Und es wird in den übrigen Artikeln korrigiert werden.

Zu diesen Themen rund um Larry Brent wollten wir natürlich dann auch den Verleger Jörg Kaegelmann via Interview befragen. Dass dieser von unserer Kritik nicht begeistert sein würde, war uns klar. Aber dann eskalierte ein eMail-Wechsel, der mit einer Interviewanfrage begann und durch einen abgelehnten Kommentar zu einem hitzigen Mailaustausch wurde. Das was dann kam wollen wir nun dokumentieren. Das geht eindeutig deutlich zu weit. Da werden Grenzen gesprengt. Daher wird das nun tatsächlich veröffentlicht, um mich zu wehren und Verschwörungstheorien vorzubeugen. Sicherlich wäre auch der Weg zum Anwalt möglich, aber das ist nicht mein Stil.

Es ist ja immer wieder so, dass wir (und auch andere) mit kleineren Medienproduzenten aneinander geraten. Da sträuben sich - wie bei Katzen - schon mal die Haare. Das ist IMHO insbesondere darin begründet, dass die sensiblen, kreativen Kräfte auch gleichzeitig die Öffentlichkeitsarbeit machen (wir haben das mehrfach thematisiert). Das ist zumeist schnell wieder vorbei und ist bald vergessen. Das hier ging weiter und ich bin nicht willens, mir das gefallen zu lassen.

Die Geschichte begann kurz vor Weihnachten ...

Am 23. Dezember 2014 übersandte ich Jörg Kaegelmann zu unseren Artikeln in Sachen Brent einen Fragenkatalog (als Datei angehängt - mein Ordner gesendeter Mails kündet davon) mit den Links zu den ersten beiden Artikeln zum Thema und der Ankündigung zweier Folgeartikel über die Festtage. Eine Antwort erfolgte zunächst nicht. Am 28. Januar 2015 kam auf Nachfrage (vom 16. Januar 2015) die Antwort:

»Du hattest mir, wenn ich mich recht erinnere, nur Links geschickt. Fragen aber keine. Wenn jemand bei mir konkret etwas anfragt, bekommt er immer eine Antwort. Für Links habe ich im Augenblick keine Zeit. Frühestens in ein paar Wochen.«

Ich sandte ihm noch am selben Tag eine erweiterte Linkliste und auch noch einmal (wieder als Datei angehängt) die Liste der Fragen. Am 3. Juni erschien mir die Zeit gekommen, erneut nachzufragen, denn »Frühestens in ein paar Wochen« erschienen mir ›um‹ zu sein (immerhin war nun fast ein halbes Jahr seit der Nachfrage ins Land gegangen). Ich suchte mir die Mail vom 28. Januar noch mal heraus (inkl. Anhang mit dem Fragenkatalog) und übersandte sie ihm mit der Bemerkung, dass ja nun ein paar Wochen rum seien und ich auf die Beantwortung hoffe.

Am 9. Juni 2015 kam die Antwort:

»Dann schicke mir doch mal bitte alle Links zu den Artikeln, in denen ich erwähnt werde und zu denen ich stellung nehmen soll.
Dann mache ich das möglichst zeitnah.«

Die Links zu den Fragen befanden sich aber in der Mail (ich hatte ja extra noch mal die Mail vom 28. Januar herausgesucht und ja, ich habe die ›weiterleiten‹-Funktion benutzt). Ich wies in der Antwort darauf hin und fragte sarkastisch, ob er seine Mails auch mal lese und hängte auch das Interview nochmals an die Antwort.

»Es hätte ja sein können, dass noch etwas dazu gekommen ist.
Interview?
Na ja, ich schaue mir zeitnah mal alles genau an. «

Natürlich Interview, was denn sonst? Darum geht es doch seit dem 23. Dezember des letzten Jahres, schoss es mir durch den Kopf. Wieder hängte ich das Interview der Antwort an. Und zum Thema des Interviews war seither nix dazu gekommen.

Immer noch am 9. Juni erreichte mich eine Frage von Jörg Kaegelmann:

»Gibt es auch noch einen Link zu dem Nocturna-Artikel?«

Ich wusste nicht was ein »Nocturna-Artikel« mit unseren Fragen zu Larry Brent zu tun haben sollte und musste auch ne Weile überlegen welchen Artikel er meint. Ich kam da auf keine mich befriedigende Antwort.

Ich fragte also nach: „Nocturna?“

»Richtig.
Dieser ‚Was-macht-eigentlich-Nocturna-Artikel‘.
Da wurde recht Merkwürdiges geschrieben. Mich betreffend.
Da gab es doch ein paar Meldungen dazu, und ich hätte das gerne noch mal aufgerufen.
Aus einem ganz bestimmten Grund.«

Dann dämmerte es mir. Wir haben damals (28. April 2011) eine Meldung in den ›Zauberspiegel Nachrichten‹ gebracht (Was macht Nocturna Entertainment?) in der es um die Pause bei den Hörspielen bei Nocturna und ein Video zu einer Platte mit dem Titel »Der Hühnersong« ging, die dann vom Blitz-Autor Martin Baresch themenfremd kommentiert wurde. Es ging um Sherlock Holmes Hörbücher und deren Abrechnung. Es folgte ein Kommentar von Nocturna-Chef Sven Schreivogel und weitere vom Autor, mir selbst und Jörg Kaegelmann von denen einer (aus damals wie heute nicht nachvollziehbaren Gründen) im Datennirvana verschwand. Mir war zwar nicht klar, warum er den Link wollte, hatte er doch wenig mit dem Thema des Interviews zu tun. Aber natürlich übersandte ich ihm den das Gewünschte.

Ich habe bislang auch keinen Grund zum Nachhaken in dieser Sache der Sherlock Holmes-Hörbücher gesehen, denn Martin Baresch teilte mir mit, dass alles zu seiner Zufriedenheit erledigt sei.

Am Nachmittag des 12. Juni (gegen 17:30 Uhr) wurde dann aus einer Interviewnachfrage dann die Angelegenheit Kaegelmann/Blitz vs. von Allwörden/Zauberspiegel und die nahm Fahrt auf. Das ging dann bis zum 13. Juni gegen 22:00 Uhr. Jörg Kaegelmann hatte das erste von drei Interviews mit Ingo Löchel (... über Zombies im »Wilden Westen«, Blitz und Zeit) gelesen und kommentierte dieses Interview. Darin schildert Ingo an einer Stelle, dass die Serie »Dead City« von Blitz nicht akzeptiert wurde und jetzt bald bei Elvea erscheinen wird. Ich sah mich nicht im Stande, den Kommentar freizuschalten. Er entsprach nicht den Anforderungen (und ich habe ja durchaus ein dickes Fell was Tonfall und Aussagen in Kommentaren angeht). Jetzt kommt dieser Kommentar aber noch zu (eher zweifelhaften) Ehren einer Veröffentlichung.

1Hier ist er nun so wie Jörg Kaegelmann ihn schrieb:

»Wie ich sehe: Man kommt wohl nicht dran vorbei …
Nun muss ich mich wohl doch den zahlreichen offenen und versteckten Anschuldigen stellen müssen, die Horst Allwörden unentwegt in seinem Forum verbreitet. Anfangs denkt man so vor sich hin: Wenn interessiert das ewig gleiche Knalltüten-Gesabbel, doch inzwischen lassen sich ein paar Punkte als Geschäftsschädigung definieren, die nun aufgearbeitet werden sollten.
Allwörden gehört zu den Menschen, die offenbar mit fortgeschrittenem Alter nichts Sinnvolles mit ihrer Restlebenszeit anzufangen wissen. Manche Menschen hocken stundelang am Fenster, um Falschparker zu denunzieren. Allwörden hockt stundenlang am Rechner und intrigiert (gerne auch unter falschen Namen) im Internet. Wohl seine Art, den Lebensfrust aus Pleiten, Pech und Pannen irgendwie zu kompensieren.
Ständig wird mir von Mitarbeitern angetragen, jetzt dies oder jenes zu lesen, was er im Zauberspiegel wieder neu verbreitet. Und ich muss einsehen: wenn man nichts dagegen tut, so wird dieser Mensch niemals Ruhe geben. Solche Leute schlagen, wenn sich die Opfer nicht wehren, immer weiter und kräftiger zu. Werden dadurch geradezu ermutigt, es noch toller zu treiben, geschützt und verborgen im Internet andere Menschen zu traktieren.
Fangen wir mit dem vorliegenden Fall an.
Hier geben sich die Zauberspiegel-Macher Allwörden und Herr Löchel gegenseitig ein Interview. Und nebenbei taucht mal wieder der BLITZ-Verlag auf.
Doch tatsächlich ist die Geschichte mit Herrn Löchel eine Erwähnung wert. Also:
Im Zuge meiner Planungen zur neuen Serie Stahlwölfe kam ich auch mit Herrn Löchel ins Gespräch. Er bot an, ein Exposé nach meinen Vorgaben bzw. Stichwörtern zu entwerfen. Irgendwann hatte er sogar einen Autor, der die Texte schreiben wollte. Ich war bereit mit alles anzusehen. Am 27.01.13 habe ich die ersten Textseiten gesichtet. Hier ein Beispiel aus dem Text JUDGE: [i]„Major Steiner“, salutierte der preußische Offiziere nach getaner Säbel- und Messerarbeit kurz und knapp, nachdem er sich zum General durchgekämpft hatte.[/i]
Das und alles andere was ich lesen musste, ließ mich nicht unbedingt euphorisch werden. Ich bat um Nachbesserung. Monate später ereilte mich der Text erneut. Mit dem Ergebnis, dass die wenigen vernünftigen Sätze im Text nun auch demoliert waren.
Meine vielen Fragen, auch nach dem Autor, ließ Herr Löchel weitgehend unbeantwortet. Er tat merkwürdig geheimnisvoll. Herr Löchel hatte offenbar Großes im Visier. Nach langem Hin und Her war Herr Löchel plötzlich selbst der Autor, was aber auch nicht mehr helfen konnte. Ich musste die Texte ablehnen.
Soweit so gut. Herr Löchel war natürlich fassungslos und sehr bestürzt. Bis hier hin verlief also alles normal. Doch dann passierte etwas, womit auch ich nicht gerechnet hatte.
Meine Serie Stahlwölfe war gestartet. Und nun kamen böse Mails von Herrn Löchel. Er beanspruchte meine Grundidee und die Serienrechte für sich. Nach einige Pöbeleien schrieb Löchel am 31.07.2014: [i]Sie sind doch seit 1995 im Verlagsgeschäft tätig, daher nehme ich doch an, dass Sie an einer gütlichen Einigung interessiert sind. [/i]
Manchmal sitzt man dann in seinem Bürostuhl und wird unendlich müde …
Ich habe Herrn Löchel freundlich darauf hingewiesen, dass die Serie meine Idee war, und ich vor ihm bereits mit mehreren Personen über eine Realisierung gesprochen habe. Auch die Begriffe zu meiner Stahlwölfe-Serie hatte ich exakt in meinem Mailverkehr vorab genannt. Er solle mir bitte erklären, warum er meine Idee plötzlich für sich beansprucht. Und wie viel Geld er denn eigentlich genau von mir haben möchte.
Auf diese Mail erstarb der Kontakt mit Herrn Löchel abrupt. Doch irgendwann erreichte mich ein richtig dicker Brief der eine mehrseitige Vereinbarung enthielt, dass ich von seinen Texten nichts verwenden dürfe. Und das alles muss unterschrieben und notariell beglaubigt werden. (Nein, ehrlich gesagt, die gesamten Pappnasen-Blätter hab ich nicht komplett gelesen …)
Wieder müde, habe ich mir eine Reaktion auf diesen Quark natürlich erspart. (Ein Verlag bekommt pro Jahr viele hundert Texte. Und nach Prüfung und darauf erfolgter Ablehnung, soll man dann jeweils einen mehrseitigen Vertrag durcharbeiten? Hallo, Herr Löchel? Geht’s noch …)
Doch da Herr Löchel in Zusammenarbeit mit Allwörden offenbar eine Reaktion mit diesem Interview provozieren möchte, antworte ich hier: [i]Ich schwöre dem Herrn Löchel, nichts aber auch rein gar nichts von seiner Literatur zu veröffentlichen. Dickes Ehrenwort.[/i]
Mir sind Leute wie Allwörden und Löchel suspekt, wie sie selbstherrlich durchs Internet wandern und nach Bestätigung aus ihrer Forumsanhängerschaft heischen. Das Einzige, das man euch jemals bestätigen wird, liebe Freunde, ist eine handfeste Paranoia.
Die anderen Allwörden-Artikel usw. werde ich noch lesen und dazu Stellung nehmen.«

Wo soll ich anfangen? Der Zauberspiegel ist kein Forum ... Die Liste der falschen Behauptungen in Kaegelmanns Kommentar ist lang, aber setzen wir uns nicht mit Details auseinander. Also genug davon ...

Ich unterrichtete Jörg Kaegelmann davon (wie ich es – außer bei Spammern – gewohnheitsmäßig, aber eher sehr selten tue), dass der Kommentar nicht freigeschaltet wird und  nannte auch die Gründe. Dabei ging es mir darum, dass ich eben nicht unter falschen Namen intrigiere und ich solche Äußerungen als üble Nachrede empfinde.

Kaegelmann antwortet:

»Meine Recherche ist im Gegensatz zu Deinen Internetveröffentlichungen  absolut standfest.
Dieser kleine Aufsatz war auch nur mal ein Anfang, da gibt es jetzt noch einiges aufzuarbeiten.
Da müssen wir jetzt durch.
Du verbreitest gerne weiter in Ruhe Deine Lügen.
Wenn jemand den korrekten Sachverhalt darstellen möchte, dann wird das von Dir natürlich sofort unterbunden.
Okay, dann nehmen wir das mal so zur Kenntnis.
Und es war ja auch nicht anders zu erwarten.
Dann geht das jetzt mal seinen Gang.«

Ich wies daraufhin, dass er gerne den korrekten Sachverhalt darstellen könne, aber Ingo und ich hätten uns nicht gegenseitig interviewt, sondern ich ihn. Das wäre der erste Fehler beim Sachverhalt (den ich bewusst aus dem Kommentar gegriffen habe, weil er so schön harmlos ist).

Kaegelmann schrieb dazu:

»Natürlich nicht.
Einfach mal versuchen nachzudenken.
Damit wollte ich nur die Win-win-Situation ausdrücken.
Der Herr Löchel kann seinem Frust Ausdruck verleihen.
Und der Herr Allwörden nimmt das direkt mit ins Programm.
Das passt doch wieder alles zusammen in eurer Brabbelküche.«

Wenn er das hätte ausdrücken wollen, warum hat er genau das denn nicht geschrieben? Aber ihm sei gesagt: Ganze Talkshowgenerationen in Funk und Fernsehen lebten, leben und werden davon leben, dass irgendwer irgendwas (Buch, Film, Platte) gemacht hat und davon erzählen will (dabei dürfte neben dem Schöpferstolz, der Versuch Aufmerksamkeit zu erregen und Käufer zu interessieren, ein gewisse Rolle spielen, vermute ich mal). Die meisten unserer Interviews folgen ebenfalls der Prämisse, dass einer was gemacht hat und wir ihm Fragen dazu stellen und dafür Antworten zur Veröffentlichung bekommen. Jörg Kaegelmann selbst schlug mal etwas vor, dass er was zu verkünden habe und wir doch etwas zusammen machen können. Daraus sind dann diese Artikel in Rede und Gegenrede geworden. (Untot? - Lebendig? [Themenseite für Kommentare] Kleinverlage und Heftromanserien - Untot! - Serienfortsetzungen in Kleinverlagen  [mein Beitrag] - Lebendig! - Serienfortsetzungen in Kleinverlagen [Kaegelmanns Beitrag]).

Ich wies auch noch mal als zweiten (inhaltlichen) Fehler auf die Unterstellung hin, dass ich mit falschen Namen im Netz unterwegs bin, um gegen ihn zu intrigieren:

Kaegelmann dazu:

»Das lass mal meine Sorge sein.«

Dann wies noch mal darauf hin, dass er keine ›Scheiße‹ (ja ich verwende dieses Slangwort, dass Verdauungsendprodukte beim Namen nennt) erzählen solle und fügte sarkastisch eine Bemerkung über größenwahnsinnige Kleinverleger an.

Kaegelmann dazu:

»Ja nee is klar. :-)«

Aber es ging weiter. Noch war der 12. Juni nicht zu Ende …

Ich wies ein weiteres Mal darauf hin, dass Ingo und ich uns aber nicht gegenseitig interviewt haben. Dieser Einwand blieb ohne Antwort.

Ich mahnte an, dass er bitte besser beweisen können müsse, dass ich gegen ihn im Netz intrigiere.

Kaegelmann in drei Mails dazu:

»Natürlich. Beweisen kann ich. Dann muss ich mir jetzt eben die Zeit dazu nehmen, um es auch in die richtige Form zu bringen.«

Ich bemerkte, er solle mal schön beweisen und ich wäre gespannt

»Jawohl. Du darfst mal wieder gespannt sein. J«

Und als ich noch anmerkte, ich wäre gelassen, kam dann noch:

»Ich befürchte, das wird nicht so bleiben …«

Ich eben doch …

Jürgen Grasmück (1988)Da ich schon nicht mehr damit rechnete, dass ich noch Antworten auf das Interview erhalten würde (mittlerweile frage ich mich, ob ich die Antworten überhaupt noch will), warf ich nun das Thema Shocker und seine Kurzgeschichten in die Schlacht (Und es ward ›Legende‹ - Dan Shocker’s Kurzgeschichten):

Kaegelmann dazu:

»Davon hab ich auch nur gehört, den Artikel noch nicht gelesen.
Es gibt dazu von Robert Linder einen Vermerk in LB 5.
Das muss ich mir alles noch anschauen, und welche Beweise gibt es, dass die Geschichten von Jürgen sind?
Ich meine, ich selbst hab nie daran gezweifelt – oder besser: nie darüber nachgedacht.
Aber nun muss ich mir da beide Seiten anschauen.
Wobei der Robert nicht darauf beharrt. Ich müsste ihn nur mal nach seiner Grundlage befragen.«

Berührt haben mich hier die Sätze, dass er von gehört habe und er den Verfasser des von ihm verlegten (und unter seiner Verantwortung erschienenen Artikels von Linder u. a. in »Das Horror-Baby«) auch mal liest …
1Zudem wies ich nun darauf hin, dass wir im Zauberspiegel den Blitz Verlag auch nicht einseitig auf die Hörner nähmen und verwies als Beispiel auf den Artikel zu Dietmar Kueglers bei Blitz erschienen Roman »Tombstone« (Wenn der Earp mit dem Zahnarzt … - Dietmar Kuegler’s Tombstone) und das Interview mit Werner Egli (... Werner J. Egli über Western, ›Subunternehmer‹ und Kopfgeldjäger mit Kind), bei der ein Schwerpunkt der Fragen auch bei seinen Romanen für Blitz lagen…

Kaegelmann dazu:

» Das macht es ja nicht besser, mein Lieber. J
Auf der einen Seiten schmeicheln, auf der anderen Seite zustechen. So funktioniert es doch unter den Intriganten, oder? J
Aber: Die Artikel habe ich auch noch nicht gelesen, doch mir bei Kuegler und Egli, zwei absolut hochfeine und ehrbare Menschen,  auch noch was vorzuwerfen, dass wäre dann wohl auch zu kompliziert, hm? ;-)«

Das hat nichts mit den Menschen zu tun. Auch »hochfeine und ehrbare« Vertreter dieser Art können mal einen schlechten Roman schreiben (ein miesen Film drehen oder ein fades Hörspiel aufnehmen). Die kann man als Rezensent auch mal verreißen. Man beurteilt ja nicht den Menschen, sondern jeweils einen Teil seines Werks.  Aber wir wollten weder den Autoren noch dem Verlag mit den Artikeln »schmeicheln«. Das ist doch Blödsinn.

Mein Schmunzeln war mittlerweile zu einem breiten Grinsen geworden … Aber mein Zwerchfell sollte auch noch in Gefahr geraten, denn bis zum 13. Juni, 22:00 Uhr war noch ein weiter Weg … Und es gab noch einiges zu  Lachen. Aber ich habe einen eher schrägen Humor und bin leicht zu erheitern.

Ich wagte nun den nächsten Schritt und nahm das Thema Grasmücks Kurzgeschichten wieder auf … Ich wies darauf hin,  wenn die Geschichten nicht von Grasmück wären, seien doch Rechte Dritter berührt (was nicht der Fall ist), sollte er doch verunsichert sein. Andererseits wären die Geschichten von Grasmück (was sie sind!) hätte er doch eine glatte Lüge veröffentlicht …

Kaegelmann dazu:

» Ja, wie jetzt?
Wenn die Geschichten von Jürgen Grasmück sind, dann berühren sie doch nicht die Rechte Dritter. Also, wo ist das problem?«

Ich schrieb, der Blitz Verlag behaupte eben das (in dem Artikel von Linder), denn immerhin soll es sich dabei um Geschichten von einem Amerikaner handeln, die Jürgen Grasmück zunächst in der deutschen Ausgabe von »Chance« (einem kurzlebigen Herrenmagazin, dessen deutsche Ausgabe von Jürgen Grasmück redaktionell betreut wurde) brachte und später als Kurzgenschichtensammlung als »Schreckensmahl« (Silber-Krimi 942, Grusel-Krimi Taschenbuch 52, Larry Brent 57 und Larry Brent 100 »Leichengeflüster«) zusammenfasste. So zumindest behauptet es Robert Linder.

Kaegelmann gab sich ungerührt:

»Auch das ist natürlich rechtlich abgesichert. Da mach Dir mal keine gedanken.«

Mach ich mir auch nicht… Ich mache mir Gedanken darum, dass da ein Verleger das eigentliche Problem nicht erkennt.

Ich schickte in Sachen Grasmück den Link zum Kommentar von ›Grobbel‹ (der Wortwahl zufolge mit einer größeren Wahrscheinlichkeit Robert Linder selbst) und fügte an, dass er im Laufe der Diskussion von seinen Behauptungen über den Verfasser der Kurzgeschichten abrücken musste.

Daraufhin kamen von Kaegelmann (inzwischen haben wir den frühen Samstagmorgen, also den 13. Juni erreicht) folgende Anmerkungen:

»Da muss ich nichts kommentieren, der Beitrag ist von robert linder, ist auch als solcher gekennzeichnet.
Und für Bücher gibt es bestimmte Regeln und Vereinbarungen.
Der jeweilige Autor sichert zu, dass er alles korrekt erarbeitet und nicht die Rechte andere usw. usf.
Damit bezichtigst Du mich also, eine Lüge abzudrucken?
Bist Du Dir sicher, dass das auch das rechtens ist?
Ist es nicht, und als das muss jetzt endlich mal aufgearbeitet werden.
Mein lieber Freund, du diffamierst Dich ins Abseits.
Pöbeln funktioniert bei Dir im Forum gut, doch das Handwerk hast Du auch hier nicht gelernt.«

Der Linder ist also nun der Bösewicht. Der Sündenbock ist gefunden und erlegt. Die Sau ist tot. Halali. Waidmanns Heil! Aber bei Behauptungen wie Robert Linder sie aufstellt, greift doch mehr als der schlichte Hinweis, dass doch der Linder das geschrieben habe. Sorgfalts- und Fürsorgepflicht seitens des Verlegers fallen mir ein (sowohl Grasmück als auch Linder gegenüber, denn den einen verlegt er, der andere arbeitet für ihn). Kaegelmann als Verleger hätte all das verhindern können, in dem er sich um die von ihm veröffentlichten Texte auch mal kümmert.

Da stellt einer eine These auf, die entweder den von ihm verlegten Autor Jürgen »Dan Shocker« Grasmück als Dieb entlarven oder aber nicht stimmen kann. Kaegelmann als Verleger ist in der Position bei den Grasmücks nachzufragen. Hat er es getan …? Ich glaube nicht. Aber Schuld hat der Linder. Kaegelmann wäscht seine Hände in Unschuld. Hallo Pontius Kaegelmann (oder Jörg Pilatus?).


Er bekräftigte diesen Standpunkt noch mal. Ihm war wohl nicht mal klar, dass diese Behauptung Linders Konsequenzen hat. Entweder bringt er Geschichten deren Urheberrecht nicht bei Grasmück liegen (tut er nicht) oder aber in den von ihn verlegten Büchern wird Grasmück/Shocker der Lüge bezichtigt (tut er, in dem er den Artikel bringt, auch wenn er via Vertrag die Schuld auf den Sündenbock abwälzen will).

»Noch mal: Robert Linder hat da eine eigene kleine Reihe eingebaut.
Genau wie bei allen Autoren wird per Vertrag die Korrektheit vom Verlag her geregelt.
Das ist nun mal sorgfältige Verlagsarbeit, denn: mehr geht nicht, mehr muss auch nicht.
Wenn es da andere Meinungen gibt, dann okay. Robert – und das habe ich auch schon – einen entsprechen Hinweis in LB 5 vorbereitet.
Ist das jetzt so weit verstanden worden?«

In diesem Fall muss mehr gemacht werden … Ohne jeden Zweifel. Kaegelmann kann sich da meiner Ansicht nach nicht seiner Verantwortung entziehen.

Auch die »Causa Löchel« (sprich die Äußerungen über die Serie »Dead City«) gingen in die nächste Runde…

Screenshot der eMailEr schickte in der Tat etwas, dass er einen Beitrag nannte, aber weil der Samstag noch jung war, ich meine Brille nicht trug und die Schrift so klein war (siehe Screenshot, durch klicken vergrößert er sich) erkannte ich das erstmal nicht.

Aber weils so schön passt. Der Kaegelmannsche Beitrag:

»Andere Frage:
Zum Fall Löchel: Wir lassen mein Pöbeln weg, und dann bringst Du mal meine Version der Löchel-Posse.
Hier:
Im Zuge meiner Planungen zur neuen Serie Stahlwölfe kam ich auch mit Herrn Löchel ins Gespräch. Er bot an, ein Exposé nach meinen Vorgaben bzw. Stichwörtern zu entwerfen. Irgendwann hatte er sogar einen Autor, der die Texte schreiben wollte. Ich war bereit mit alles anzusehen. Am 27.01.13 habe ich die ersten Textseiten gesichtet. Hier ein Beispiel aus dem Text JUDGE: [i]„Major Steiner“, salutierte der preußische Offiziere nach getaner Säbel- und Messerarbeit kurz und knapp, nachdem er sich zum General durchgekämpft hatte.[/i]
Das und alles andere was ich lesen musste, ließ mich nicht unbedingt euphorisch werden. Ich bat um Nachbesserung. Monate später ereilte mich der Text erneut. Mit dem Ergebnis, dass die wenigen vernünftigen Sätze im Text nun auch demoliert waren.
Meine vielen Fragen, auch nach dem Autor, ließ Herr Löchel weitgehend unbeantwortet. Er tat merkwürdig geheimnisvoll. Herr Löchel hatte offenbar Großes im Visier. Nach langem Hin und Her war Herr Löchel plötzlich selbst der Autor, was aber auch nicht mehr helfen konnte. Ich musste die Texte ablehnen.
Soweit so gut. Herr Löchel war natürlich fassungslos und sehr bestürzt. Bis hier hin verlief also alles normal. Doch dann passierte etwas, womit auch ich nicht gerechnet hatte.
Meine Serie Stahlwölfe war gestartet. Und nun kamen böse Mails von Herrn Löchel. Er beanspruchte meine Grundidee und die Serienrechte für sich. Nach einige Pöbeleien schrieb Löchel am 31.07.2014: [i]Sie sind doch seit 1995 im Verlagsgeschäft tätig, daher nehme ich doch an, dass Sie an einer gütlichen Einigung interessiert sind. [/i]
Manchmal sitzt man dann in seinem Bürostuhl und wird unendlich müde …
Ich habe Herrn Löchel freundlich darauf hingewiesen, dass die Serie meine Idee war, und ich vor ihm bereits mit mehreren Personen über eine Realisierung gesprochen habe. Auch die Begriffe zu meiner Stahlwölfe-Serie hatte ich exakt in meinem Mailverkehr vorab genannt. Er solle mir bitte erklären, warum er meine Idee plötzlich für sich beansprucht. Und wie viel Geld er denn eigentlich genau von mir haben möchte.
Auf diese Mail erstarb der Kontakt mit Herrn Löchel abrupt. Doch irgendwann erreichte mich ein richtig dicker Brief der eine mehrseitige Vereinbarung enthielt, dass ich von seinen Texten nichts verwenden dürfe. Und das alles muss unterschrieben und notariell beglaubigt werden. (Nein, ehrlich gesagt, die gesamten Pappnasen-Blätter hab ich nicht komplett gelesen …)
Wieder müde, habe ich mir eine Reaktion auf diesen Quark natürlich erspart.«

Das nennt er also einen Beitrag. Nun gut.

Und wenig später noch mal (diesmal wieder Thema Shocker und seine Kurzgeschichten):

»Wenn es wirklich falsch ist, dann muss der Verlag das nicht rausfinden. Es wäre schön, wenn, aber ein Verlag kann nicht sämtliche Texte nachrecherchieren. Das ist auch nicht üblich.
Das obliegt den Autoren.«

Es gibt aber eben Dinge, da muss der Verlag mehr machen. Immerhin hat Linder nicht behauptet, Jürgen Grasmück mochte keine Pizza, sondern er gäbe Geschichten, die nicht von ihm sind, als die eigenen aus. Und Kaegelmann druckt die dann auch brav unter dem Pseudonym Dan Shocker (erkennt jemand das Problem und den Widerspruch? - Der Verleger offenbar nicht).

Dass Linder dabei in seiner Recherche an einem Punkt abbrach, an dem es interessant wird, kann man ihm sicherlich zum Vorwurf machen. Der Verfasser des Artikels hat zwar herausgefunden, dass im Impressum des Zauberkreis Grusel-Krimi Taschenbuchs 52 »Schreckensmahl« von Dan Shocker im Impressum das Buch »Massacre Creek« als Titel der übersetzten Originalausgabe steht. Anstatt nun mal dieses Buch zu prüfen, hat er (wie ich das mal schön ausgemalt vor Augen habe) »Heureka!« gerufen und diese überwältigende Erkenntnis gleich mal als Sensation der Welt mitgeteilt. Daraus hat er eine hübsche Geschichte gestrickt, die aber dann durch eine Überprüfung des Buches »Massacre Creek« in sich zusammenfällt, weil das ein Western ist, der im amerikanischen Bürgerkrieg angesiedelt ist. Da erweist sich die These als heiße Luft. Nichts bleibt davon übrig. Wie also soll Jürgen Grasmück daraus dann die Gruselkurzgeschichten entnommen haben? - Das ist eine Frage, die Verleger Kaegelmann und ich als Herausgeber des Zauberspiegel in diesem eMail-Wechsel noch erörtern werden.

Fakt bleibt aber auch, dass der Verleger als Instanz Robert Linder vor der Blamage hätte schützen können. Dazu kommt, dass der Verleger sich Sorgen um »recht Merkwürdiges« über sich im Internet macht, aber nicht darüber, dass mittels des Linderschen Artikels zumindest im GeisterspiegelEl Mundo Fantastico merkwürdige Dinge über Grasmück/Shocker stehen. Naja, das eigene Hemd ist einem immer am Nächsten.

Aber Kaegelman ging noch weiter:

»Solche details, die so viele jahrzehnte zurückliegen, sond schwer nachzuprüfen.
Dafür muss man eben seinen autoren vertrauen. Muss einfach.
Aber ich lasse mir das von robert mal erklären, wie das abgelaufen ist.«

Ich wies daraufhin, dass die Geschichten nicht aus einem Western stammen können.

Im Zauberspiegel mag auch nur ein Indizienkette präsentiert worden sein, aber die fällt an keiner Stelle in sich zusammen. Im Gegensatz zur Linderschen These, der die Luft ausgeht, sobald klar wird, dass »Massacre Creek« ein Western und nicht etwa eine Sammlung von Gruselgeschichten ist. 
Daraus resultiert schlicht und ergreifend: Der Blitz Verlag hat etwas gedruckt, dass nicht haltbar ist. Der Kaegelmann legte noch mal nach:

»Jetzt wird der Verlag mal was gegen den zauberspiegel unternehmen.
Das was Du treibst, das entbehrt doch jeglicher rechtlicher Grundlage.«

Dass mit der Grundlage sehe ich grundsätzlich anders. Ich bin aber gespannt, ob Verleger Kaegelmann einen Rechtsanwalt findet, der sich seiner Rechtsauffassung anschließt.

Er hakte in Sachen Löchel noch mal nach (und ich hatte den Beitrag immer noch nicht als solchen identifiziert und auch noch nicht geantwortet):

»Noch mal zum Löchel-Fall: Bringst Du jetzt zumindest die sachlich richtig stellende Aussage von mir zu diesem Interwiev? Oder das auch nicht?
Willst Du Dein Forum denn nur noch mit Pöbel und Verleumdungen füllen?
Ich denke, Du gierst immer nach ein paar beiträgen …
Dann mach mal.«

Ich begriff immer noch nicht, dass ich Kaegelmanns Beitrag (wie er sich das dachte) schon hatte, aber hätte ich es schon erkannt, hätte ich die Sachlichkeit angezweifelt und zudem vorgeschlagen diesen Beitrag zu erweitern, damit er Hand und Fuß bekommen würde (was ich dann auch noch tuen werde).

Mir schwebte nun etwas vor, dass ich mit Jörg Kaegelmann [auf seine Anregung] ja auch schon mal durchgezogen hatte. Zwei zeitgleich erscheinende Artikel in Rede und Gegenrede. Man erinnere sich:
Untot? - Lebendig? [Themenseite für Kommentare] Kleinverlage und Heftromanserien - Untot! - Serienfortsetzungen in Kleinverlagen  [mein Beitrag] - Lebendig! - Serienfortsetzungen in Kleinverlagen [Kaegelmanns Beitrag]. Wie bereits erwähnt hing dieser Beitrag auf Kaegelmanns Initiative zurück

Ich schlug also vor, dass sowohl er als auch Ingo den Sachverhalt ausführlich darstellen sollten (eben wieder der so genannte Content für den Zauberspiegel). Das Ganze bis zum 21. Juni. Dann könnte man in Rede und Gegenrede beides veröffentlichen. Da hatte ich aber schlafende Hunde geweckt … Zudem brachte das Kaegelmann, der glaubte, er habe gerade mittels seines ›Beitrags‹ seine Pflicht erfüllt, auf die Palme.

»Das hab ich jetzt nicht verstanden.
Ingo macht dasselbe?
Was heißt das denn nun wieder?
Woran wird denn jetzt wieder rumgemauschelt?
Ist denn der zauberspiegel nur dazu da, um die tatsachen zu verdrehen?
So auch bei nocturna. Da hieß es, ich hätte nicht abgrechnet.
Dann hab ich da mal um klärung gebeten, und  auch nocturna den schreivogel hinzugezogen.
Er war natürlich sofort gesprächsbereit.
Und dann wurde die sache mal rasch geklärt, und ich habe dem schreivogel gebten, seine anshcludigungen OFFENTLICH zurückzunehmen.
Und ganz plötzlich brach der kontakt mit dem ehr gesprächsbereiten schreivogel ab.
Ich habe SIEBEN mal geschrieben, bis er meinte: ach, jörg, das ist ja alles dumm gelaufen. Am besten wir lassen das löschen.
Ich habe geschrieben: NIX löschen, ich will eine entschuldigung und klarstellung.
Und dann war wieder schweigen im walde.
Und diese falschaussagen steheh seit jahren immer   noch drin.
Ich habe die schnauze so voll von deinem intriganten quasselforum.
Jetzt steht die löcheldumpfbacke doch so im netzt.
Ich mache mir die mühe und schreibe was dazu, eben so wie es wirklich war.
Und schon weigerst Du Dich diesen meinen text zu bringen.
Was soll denn das?
Es ist jetzt wirklich an der Zeit, dass diese von Dir eingefädelten und – wie man sieht – sorgsam geleiteten Verleumdungen an anderen stellen aufgearbeitet werden.
Irgendwann muss schluss sein mit diesen intriganten kasperletheater.«

Mir hat im Übrigen in Sachen von den Kommentaren zur Nocturna-Meldung niemand je geschrieben [außer eben Autor Baresch, der berichtete, alles sei zu seiner Zufriedenheit geklärt]. Daher sehe ich mich da nicht in der Verantwortung. Was hätte ich also einfädeln können?

Aber es ging weiter. Kaegelmann legt nach:

»Ja, wie denn?
Fakt ist: es steht nur EINE Sichtweise in dem von Dir wieder mal eingefädelten Artikel da.
Wenn sich der User eine Meinung bilden soll, dann gehört meine doch dazu. Oder nicht?
Nein, für Dich natürlich nicht.
Das ist ja mal wieder der allerbeste Beweis. Ich glaubs ja kaum. Du traust Dich ja wirklich was.
Das ist mal wieder der Hammer, beweist aber nur das, was ich in meinem kleinen Text geschrieben habe.«

Es ist kein Artikel, sondern ein Interview (später am Tag verstehe ich ihn in dieser Hinsicht noch einmal mit voller Absicht falsch). Ich habe das insofern eingefädelt als dass ich die Fragen gestellt habe. Und ansonsten mag es da immer zwei Sichtweisen geben. Zudem hatte ich Ingo Löchel informiert, der mir mitteilte, dass es da tatsächlich eine zweite Ansicht gab, die durchaus von Kaegelmanns Darstellung abweichen würde. Schon aus diesem Grund erscheint es sinnvoll beide Seiten zu Wort kommen zu lassen.

Aber weiter mit Kaegelmann, denn das Thema Nocturna ließ ihn keine Ruhe. Ich wies darauf hin, dass die Kommentare und nicht der Beitrag sein Missfallen finden. Die Richtigstellung kann – wenn überhaupt – nur von Nocturna oder Baresch kommen. Ich selbst habe nur auf grundsätzliche Dinge und auf eine Regelung untereinander verwiesen. Daher bin ich der falsche Adressat (oder glaubt er, ich hätte Hörspielproduzent und Autor die Kommentare diktiert?):

»Ich wollte ja auch nur eine Richtigstellung. Ist das denn so kompliziert?
Warum passiert das denn nicht. Sogar nach so langer Zeit? Zeit genug hatte ich ja gegeben.
Und wie soll ich mich wehren. Du verbreitest Deine Lügen und blockierst meine Rechtfertigungen.«

Richtigstellung von was? -

Es hätte da auch eine einfache Lösung gegeben. Kaegelmann hätte kommentieren können, dass die Angelegenheit zur allseitigen Zufriedenheit aus der Welt sei. Schon hätte er seine Richtigstellung gehabt. Von mir aus hätte er auch den Zusatz bringen können, dass nicht er den Fehler zu verantworten habe. Einen solchen Kommentar hätte ich jederzeit freigegeben. Ende der Durchsage.

Dann wies ich darauf hin, ich verleumde ihn nicht oder sowas, aber er publizierte die – in meinen Augen – nachweisbar falsche Behauptung in seinen Druckwerken, dass die Grasmück’schen Kurzgeschichten nicht von Grasmück selbst seien…


Das kam bei ihm richtig gut an:

»So ganz bei einander bist du nicht. und das mit der paranoia war auch nicht so daher gesagt.
Das merkt man, lass Dir das mal vom sohn eines mediziners sagen.
Für Dich ist das Internet doch ein wunderbar rechtsfreier raum, um zumindest ansatzweise frustbewältigung zu betreiben.
nur: ich stehe dazu nicht mehr zur verfügung.
Noch ein letztes mal gefragt: Bringst Du jetzt meinen Text zu eurem Interiew. Und zwar jetzt direkt?
Was geht mich denn der Löchel an? Er kann doch darauf antworten. Wo ist denn das Problem?
Erklär Dich mal.«

Das erste was mir durch den Kopf schoss war, dass in Zukunft niemand mehr Medizin studieren müsse, solange sich Ärzte fortpflanzen. Das im Studium erworbene Wissen wird ja offensichtlich genetisch weiter gegeben.

So langsam dämmerte es mir, dass ich was übersehen hatte. Dazu kommen wir dann gleich. Erstmal weiter mit einer anderen Baustelle.

Dann gings zurück zu Grasmück. Er hatte endgültig den Artikel gelesen (etwa ein halbes Jahr, nachdem ich ihn darauf aufmerksam machte). Seinem Fazit kann ich mich nur schwer anschließen … Kaegelmann schrieb:

»Jetzt weißt Du vielleicht, was ich mit eurem gemeinsamen Interview Allwörden/Löchel gemeint habe.
Ich werde blockiert, damit all die Lügen über mich Bestand haben.
Okay, auch das musste ich – habe ich auch – zur Kenntnis nehmen.
Und die Sache mit den Storys habe ich eben auch überflogen.
Das hätte ich eher lesen sollen.
Du bezichtigst da ja tatsächlich den BLITZ-Verlag – so wie jetzt in Deinen Mails – er würde Jürgen Grasmück etwas unterstellen.
Das fast nicht zu glauben.
Berufen wird sich auf Uwe Schnabel, der irgendwas unterm Apfelbaum gemacht haben soll???
Und ein Setzer hat was vertauscht.
Eine tolle Beweisführung. Herzlichen Glückwunsch zu dem Schwachsinn.
… Auch dieser – ich sags mal theatralisch – Fall wird seine Erwähnung finden.
Aber sicher nicht mehr in Deinem Paranoia-Ego-Internetfake.«

Impressum und erste Texteseite aus SchreckensmahlNun wir werden in den nächsten Tagen die beiden Impressen (Impressi? – ich muss das mal nachschlagen) veröffentlichen. Und nein, Herr Kaegelmann, es war ein Essigbaum. Und Uwe ist nicht Isaac Newton, der darunter saß. Er hat die Wurzeln ausgegraben (bei einem Essigbaum kein Vergnügen - das weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung). Und das war die Grundlage eine dieser Geschichten. Das Wort Western wird komplett ignoriert …

Impressum und erste Texteseite aus Unter dem RebellenwimpelEdit: Hier kommen die beiden Impressen aus den Taschenbücher »Schreckensmahl« und »Unter dem Rebellenwimpel« (nebst der ersten Textseite).

Das belegt, dass dieses Impressum in der Tat doppelt verwandt worden ist. Soweit also der Kaegelmannsche »Schwachsinn«, zu dem er uns ja »herzlich« beglückwünscht hat.

Diese Scans finden sich auch in diesem Artikel:
Ein wenig Mühe mit der Recherche und der Fehler wäre nicht passiert.

Ich hatte in Sachen Löchel seinen Beitrag nun endlich als solchen erkannt und ihm erklärt, dass ich den nicht bringen werde, weil er keine Hand und keinen Fuß hat. Zudem wies ich daraufhin, dass Ingo ihm jegliche Verwendung seines Romans untersagt hat. Ich gebe zu: Ich wollte nun provozieren und wies daraufhin, dass ihm dieses Zitat vom Autor nicht erlaubt sei …

Andererseits hat Ingo, nachdem er Kaegelmanns Einlassungen gelesen hat, sich dazu entschlossen, den Kontakt in Sachen der geplanten Serie »Dead City« in zwei Artikeln  (Ein Kessel Buntes - Eine Begegnung mit dem Blitz Verlag - Eine Einführung und des Dramas 1. Teil, Ein Kessel Buntes - Eine Begegnung mit dem Blitz Verlag -Teil 2 - Des Dramas 2. Teil) an 22. Juni  und 23. Juni aufzuarbeiten. Ich habe das Ansinnen abgewogen und letztlich zugestimmt, diese Artikel zu bringen. Ebenso haben wir im dritten Interview mit Ingo Löchel über »Dead City«, Gutachten und Kaegelmann (erscheint am 21. Juni) dann noch ein paar Schmankerl reingebracht. Dabei geht es darum, die Darstellung von Kaegelmann zu widerlegen.

Wir hatten es einmal bislang, dass ein Interviewter gesagt hat, wir mögen doch bitte eine Formulierung gegen eine andere tauschen. Dem kommen wir selbstverständlich nach. Andererseits haben wir auch ein- oder zweimal nachgefragt, ob diese oder jene Formulierung so und nicht anders sein soll. Die sollten so sein. Aber es obliegt eben hier und da der redaktionellen Verantwortung nachzufragen, ob diese oder jene Formulierung so gewollt ist. Dennoch ist natürlich bei einem Interview der Spielraum kleiner was den redaktionellen Eingriff angeht, denn diese Form lebt ja vom Wechselspiel ...

Kaegelmann reagierte jedenfalls auf meine Provokation:

»Und warum hast Du Dir nicht von mir genehmigen lassen, was der Löchel von MIR zitiert hat?
Auf die Antwort bin ich jetzt mal gespannt.
Vorhin hast Du geschrieben, Du willst meine darstellung veröffentlichen.
Jetzt willst Du mehr nicht veröffentlichen? Wahrheit passt schlecht in Dein Konzept und Strategie.
Und was für eine Richtungstellung willst Du denn?
Die HABE ICH DIR DOCH NUN geschickt. Ist DAS denn so schwer zu begreifen.
Was hast Du denn für Probleme?
Ich erklärs Dir noch mal: Du schreibst was über mich.
Ich reagiere und Du entscheidest, das ist Quark.
Was also, hast Du eigentlich mit dieser Sache zu tun?
Was bleibt ist ein weiterer  Beweis, dass Du diese erneute Herabsetzung meiner Person eingefädelt hast.
DieserMail-Verkehr mit Dir hat doch jetzt schon sehr anschaulich dargestellt, was ich zu Beginn und zum Ende meines Kommentars geschrieben habe. Und auf Deine Anordnung hin, herausnehmen musste.
Was Du treibst, Herr Chefredakteur, ist längst außerhalb der Legalität.
Und was Nocturna betrifft. Da steht auch etwas Negatives über mich drin.
Auch hier habe ich erfolglos versucht etwas darzustellen. Demnach bist Du ein Wiederholungstäter.
Mein Kommentar wurde scheinbar gelöscht.
Beweis: Der Link, den Du mir geschickt hast.
Und wie ich geschrieben habe: Wenn man sich alles gefallen lässt, dann werden solche Charaktere wie Du immer dreister.
Du hast Deinen Internetbetrug längst zu weit getrieben.«

Ich lasse das mal unkommentiert, doch mich drängt es einen Filmtitel zu paraphrasieren: »Ein Kleinverleger am Rande des Nervenzusammenbruchs« …

Aber es ging weiter …

Ich fragte ihn, ob er die Behauptung aufrecht erhalten wolle (nicht, dass er sie aufgestellt hat), dass die Grasmück’schen Kurzgeschichten nicht von Grasmück seien …

Er schrieb:

»Ich? Wo hab ich das denn behauptet?
Und das Wichtigste: Das hat niemand behauptet, auch Robert nicht.
Schon gar nicht in der Form, die Du unterstellst und verbreitest.
Damit ist auch das wieder eine falsche, negative Unterstellung, die Du rund um die Uhr der Öffentlichkeit zugänglich machst.
Herzlichen Glückwunsch für diese Energieleistung, mein Geschäft zu schädigen.
Dem muss Rechnung getragen werden.«

Das hat also niemand behauptet? Ich schickte ihm ein Zitat Linders, in dem er eben genau diese Behauptung aufstellt, Grasmück habe diese Geschichten nicht geschrieben, sondern einem US-Taschenbuch mit dem Titel »Massacre Creek« entnommen.

Ich zitiere mal aus dem
Kommentar von ›Grobbel‹ (mutmaßlich Robert Linder - die Wortwahl lässt den Schluss zu), der inhaltlich mit Artikel in dem Larry Brent Blitz Taschenbuch »Das Horror-Baby« übereinstimmt:

Die Geschichten stammen eindeutig nicht von Jürgen, der Stil ist völlig anders. Die Geschichten sind aus dem Buch Massacre Creek, die von die von P. und K. Rahl übersetzt wurden und ab 1971 unter dem Pseudonym J.A. Grouft in der deutschen Version des Chance Magazines veröffentlicht wurden. Das Pseudonym stammt von Jürgen, das ist auch nicht anzuzweifeln, jedoch sind lediglich die Einleitung und die Überleitungen zwischen den einzelnen Kurzgeschichten im Larry-Brent-Stil von Jürgen Grasmück. Sie bilden die Rahmenhandlung, in die die Kurzgeschichten eingebettet sind. In den Chance-Magazinen fehlen diese Überleitungen.
(...)
Die sechs Schreckensmahl-Geschichten sind nicht von Dan Shocker (Jürgen Grasmück), sie stammen aus dem Amerikanischen – Originaltitel: Massacre Creek. Jürgen Grasmück war Chefredakteur der deutschen Ausgabe des Chance International Magazins und veröffentlichte die von P. und K. Rahl übersetzten Texte ab 1971 unter dem Pseudonym J.A. Grouft.

So, niemand hat das behauptet. Um es nochmal zu sagen: Mein Verständnis sagt mir, es hat doch jemand behauptet, dass das die Geschichten nicht von Jürgen »Dan Shocker« Grasmück stammen, aber diese These ist nicht zu halten.

Das Buch »Massacre Creek« wurde 1981 von
P. u. K. Rahl (neu) übersetzt (soweit [fast] richtig). Das Buch stammt von Gordon D. Shirreffs (den Autor der Originalausgabe verschweigt uns Herr Linder), ist in den USA 1958 erschienen (auch das verkündet Herr Linder nicht). Der deutsche Titel des Romans (nicht Kurzgeschichtensammlung) in dieser Übersetzung lautet »Unter dem Rebellenwimpel« und ist im Rahmen des Zauberkreis Western Taschenbuchs als Nummer 304 erschienen. Das hat Herr Linder dann nicht mehr herausgefunden. Aber genau damit fällt die Behauptung komplett in sich zusammen ...

Die Antwort war:

»Du bringst es mal wieder selbst auf den Punkt.
Es handelt sich um eine Behauptung, mehr nicht.
Und diese Behauptung nimmst Du zur Grundlage den BLITZ-Verlag zu verunglimpfen, aus dDeinen Zusatztexten – und auch aus Deinen aktuellen Mails – ist zu entnehmen, dass Du BLITZ etwas unterstellst, dass Du natürlich nicht beweisen kannst.
Dazu kommt: Das dies von Dir zur Methode gemacht wird.
Die  Vielzahl Deiner Artikel spricht da eine sehr eindeutige Sprache.
In der Summe der Dinge ist nachzuweisen, dass Du fortwährend eine sehr emsige und intensive Geschäftsschädigung gegen mich betreibst.«

Ich wies aber noch mal daraufhin, dass Linder in einem Blitz-Buch behauptet, die Geschichten wäre nicht von Jürgen.

Die Antwort:

»Du solltest genau hinsehen. Darum geht es nicht. Das ist nicht der Punkt.«

In Sachen Löchel provozierte ich weiter und warf mal das Wort Schöpfungshöhe in den Ring was das sein Zitat aus dem Löchel’schen Roman aus seinem Beitrag anging:

»Das war kein Text mit Schöpfungshöhe, mein lieber. Das war ein vom Verlag angeforderter Entwurf.
Und dieses Beispiel muss gebracht werden, um den Sachverhalt zu verdeutlichen.
Den Sachverhalt, der von Dir als Artikelschreiber aufgetan wurde. Zu meinem Nachteil übrigens.
Und das Zitat aus meiner Mail, war und bleibt eine interne Geschäftsmail.
Wie rechtfertigst Du diese Veröffentlichung?«

Die rechtfertige ich damit, dass der zweite an diesem eMail-Wechsel  Beteiligte (eben Ingo Löchel) dieses Zitat als Antwort auf eine Frage in den Raum warf… Damit habe ich das Zitat nicht verwendet, sondern Ingo Löchel … Ich habe aber nichts  gegen dieses Zitat eingewendet und es bewusst veröffentlicht, denn Ingo ist nicht mein Sündenbock.

Das sah Jörg anders:

»Als Verfasser des Artikels stehst Du in der Verantwortung. Solltest Du eigentlich wissen.«

Aber es war doch ein Interview …

Dann hatte ich die Nase voll und sagte, ich würde nun nicht mehr antworten. Ich hatte mich in der Tat genug amüsiert. Irgendwann ist gut. Es war etwa 22:00 Uhr am 13. Juni ...

Als Antwort erreichte mich eine Prophezeiung:

»Ich denke, es wird sicher noch etwas kommen, dessen Beantwortung Du Dich dann nicht mehr entziehen kannst.«

Ich antworte dann doch noch mal und teilte ihm mit, dass ich mich darauf freue … Jörg teilte mir das auch so mit:

»Natürlich. Das war auch so gedacht.«

Und dann noch dies. Er fragte mich ja, wer mir die Erlaubnis zum Zitat der Mail in dem Artikel gegeben hatte. Er meinte zwar das Interview, aber nun missverstand ich ihn (wie ich bereits angekündigt habe). In dem Artikel Sammlerausgabe? Humbug! - Wenn bei Blitz vom ›Brent‹ nur die Hälfte übrig ist habe ich ja aus einer Mail Kaegelmanns an Mattthias Käther (mit dessen Erlaubnis) zitiert. Also erklärte ich Kaegelmann eben dies, dass ich in dem Artikel (nicht Interview) aus einer Mail von ihm an einen Kunden zitiert habe.

Das verstand der Kaegelmann nicht. Er antwortet:

»Und was hat dieses Gefasel nun zu bedeuten?
Vermutlich weißt Du gerade wieder nicht, wovon Du redest.
Ich denke aber, Du setzt voraus, dass ich es weiß?
Wenn Du mir damit noch etwas sagen möchtest, dann tu es getrost.«

Oh doch. Ich wusste sehr genau wovon ich redete ...

Und dann sandte er ein Fazit, dass darauf abhob, dass ich ihm in meiner letzten Antwort noch mitteilte, dass wenn da was käme dessen Beantwortung ich mich nicht entziehen könne, ich dies veröffentlichen werde. Dieses Fazit lasse ich nun mal gänzlich unkommentiert:

»Ja, Du bist der große Veröffentlicher. :-)
Damit habe ich auch in dieser meiner Behauptung recht.
Lügen und andere Menschen verunglimpfen, das ist gut für den angesammelten Lebensfrust.
Für mehr reichts bei Dir eh nicht.
Damit hab ich doch tatsächlich alles bewiesen, was Du in Abrede gestellt hast.
Jetzt aber: Nur unter uns: :-)
Du hast Dich nicht nur als absoluter Loser in Position gesetzt, sondern es bis zum Internetkriminellen gebracht.
Herzlichen Glückwunsch, dann kannst Du das wenigstens Deiner Nachwelt hinterlassen.
Als tragische Figur, die sich orientierungslos durch ein Gebiet stümpert, dem sie nicht gewachsen ist«

 

Kommentare  

#16 Harantor 2015-06-22 19:28
Jörg Kaegelamnn schickte eine weitere Mail:

Zitat:
Da Du ja von mir plötzlich alles veröffentlichst, hier noch eine Wortmeldung von mir:

Da ein Forumsteilnehmer der Meinung ist: Wo bleibt denn da sonst der Spaß?
… dann sollen die E-Mails eben drin bleiben.
So kann ich wenigstens anhand dieser Beispiele und besonders auch anhand Deiner E-Mails, aufzeigen, wie sich der wahre (vielleicht etwas tiefere) Sachverhalt wirklich darstellt.
Und das kann – und wird auch – sehr interessant werden.
Ich werde zu allen Punkten Stellung beziehen.
Zu diesem Zweck wird in Kürze das BLITZ-Forum eröffnet.
Der Titel des Artikel lautet: Macabros, Mobbing und miese Machenschaften
Unter News auf der Homepage wird dieser Beitrag bereits angekündigt.

Und wie ich vorhin gehört habe, gibt es bereits weitere Artikel von Dir über mich?
Gehört dazu nicht eine Info mit Link an meine Adresse?
Oder wurde dieser Service aus Kostengründen von Dir schon eingestellt?
Zum einen: es sind keine weiteren Artikel von mir über Kaegelmann erschienen...

Was mich wundert ist der Titel
Zitat:
Macabros, Mobbing und miese Machenschaften
Um Macabros ginbg es bisher nicht, sondern um Larry Brent ...

Und ich bin gespannt.
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#17 G. Walt 2015-06-22 19:43
Matzekaether bringt es gott sei Dank auf den Punkt. Das ist eine journalistische Arbeit und wir haben ja Pressefreiheit. :lol: Kleinverleger sind gerne Geheimniskrämer und haltne mit allem hinter dme Berg. Top-Secret. Doch Journalisten müssen nach bohren und sind keine Geheimniskrämer. Das ist die einfache Losung, auch wenn das hier nur aus einem Hobby heruas geschieht.

Ich habe auch mit Interesse die Worte des ehemaligen BLITZ-Autoren gelesen. Es ist doch ziemlich egal wie ein Deal zusammenkommt. Meinetwegen kann man für lau Romane für Kagelmann schreiben. Wenn es gute Unterhaltung ist und ein toller Kleinverlag damit gefödert wird, gerne. Aus Sicht des Larry Brent-Fans ist aber bei BLITZ leider einiges schief gelaufen, was ich sehr bedaure. Und dabei hätte BLITZ viel mehr an Potenzial gehabt.
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#18 martin baresch 2015-06-23 10:30
@ Katja:
- In Sachen Helmut Rellergerd/John Sinclair stand, wenn ich mich richtig erinnere (bin grad erst bei der ersten Tasse Espresso und noch zu faul, um nachzugucken), im Börsenblatt kürzlich erst die Meldung, Helmut Rellergerd habe gerichtlich klären lassen, dass "Jason Dark" *sein* und *nicht* Basteis Pseudonym sei. Ob es dabei auch um Rechte an "John Sinclair" selbst ging - keine Ahnung, könnte der Zauberspiegel gelegentlich mal recherchieren.
- Aber als einer der Autoren, die von Helmut noch höchstselbst den Auftrag erhielten, als "Jason Dark junior", sozusagen, an JS mitzuarbeiten, weiß ich zumindest aus eigenem Hören und Miterleben, dass JS *kein* von Bastei-Verlagsleuten am Reißbrett entwickeltes Produkt war; mein Eindruck bei Besuchen in Helmuts Redakteurs- bzw. Schreibstube im Verlag, war immer der, dass hier einer bereits zu Zeiten des seligen GESPENSTER KRIMIS daranging, *seinen* Traum zu verwirklichen - nämlich mit unglaublichem Fleiß und unglaublicher Disziplin eine Art Jerry Cotton im Gruselbereich zu etablieren. Und das stets mit sehr trockenem Humor. Da konnte ein hoffnungsfroher Jungautor, der nach 20 oder 30 bei der Konkurrenz veröffentlichten Romanen bei Bastei als Autor & Übersetzer (u.a. mit ... KANE!) einstieg, schon auch mal böse verarscht werden:
- Werd ich nie vergessen, wie ich da beim ersten Besuch im Verlag in der Redakteurskemenate der Herren Kubiak (damals DAMONA KING-Redakteur) und Rellergerd (ZAMORRA-Redakteur ... ähem) saß, und mich die beiden darüber rätseln ließen, dass "... dieser Jason Dark..." doch wohl unmöglich mutterseelenallein einen solchen Roman-Output haben könne. Während der ZAMORRA-Redakteur in seiner Eigenschaft als Superman ... äh ... Jason Dark... auf der gegenüberliegenden Schreibtischseite grad den aktuellen JS-Roman in seine Schreibmaschine (!) hackte. Ha,ha - was hab ich gelacht, als ich dann unter lautem Gegacker der beiden *Herrschaften* (Grummel ;)) aufgeklärt und zum Mittagessen ausgeführt wurde. Nicht zuletzt deshalb (also nicht wegen des Mittagessens) fühl ich mich bis heute noch emotional sehr dem Bastei Verlag zugehörig. Obwohl ich längst im Hardcover veröffentliche und für Filmproduktionen tätig bin. War eine geile Zeit, in der ich viel lernen durfte.
@ G. Walt, bezüglich "...meinetwegen kann man für lau Romane für Kaegelmann schreiben ..."
Kann man. Bedenklich aber wird es, meine ich, wenn ein Verleger auf dieser Masche "reitet" und junge und ältere Autoren (die ein Herz für Kleinverlage haben) zu *Textteil-Lieferanten* degradiert und die Verbindungstexte dann selbst schreibt oder von anderen Textteil-Lieferanten texten lässt. - Dass sich daraus leider nicht unbedingt "gute Unterhaltung" ergibt - sprich einen atmosphärisch dichten Grusel-Spannungsroman, der aus einem Guss ist - das ist wohl unstrittig. Und dass die Leser genau das merken, sieht man ja anhand wiedergegebenen Meinungen zu "Stahlwölfe # 1" sowie der von Ingo Löchel genannten Print-Auflagenzahl von 295 Exemplaren. Leider! Denn eigentlich mochte ich auch Jörgs BLITZ-Verlag immer und bin noch heute einer, der auch gerne mit kleineren Verlagen zusammenarbeitet. Solange sie sich ihren Autoren gegenüber fair verhalten. Etwas Ähnliches hab ich schon vor zwei Jahren auch im Zusammenhang mit dem klitzekleinen Nocturna-Aufreger in einem post für den Zauberspiegel geschrieben.
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#19 Feldese 2016-04-10 13:27
Wirklich ein interessanter Vorgang, auch weil er - unabhängig von dem speziellen Fall - auch verdeutlicht, wie sich etwas aufschaukelt, wenn Leute aneinandervorbeireden/schreiben, auch weil sie wohl aus Zeitgründen immer wieder nur querlesen. (Da hilft manchmal ein Griff zum Telefonhörer). Bleibt die Frage: Warum wurde Herrn Kaegelmanns Gegendarstellung zum Löchel-Interview in der späten pöbelfreien Version nun nicht zumindest in der Kommentarspalte "abgedruckt", sprich: veröffentlicht? (Sein ursprünglicher Kommentar war doch nur wegen der Pöbeleien und persönlichen Angriffe abgelehnt worden.) Das wäre doch fair gewesen - und hätte eine Menge zeitraubenden Ärger zudem vermieden. Aber vor allem hätte man als Zauberspiegel-Leser schon dann fairerweise beide Seiten gehört!
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#20 Harantor 2016-04-10 13:34
zitiere Feldese:
Warum wurde Herrn Kaegelmanns Gegendarstellung zum Löchel-Interview in der späten pöbelfreien Version nun nicht zumindest in der Kommentarspalte "abgedruckt", sprich: veröffentlicht? (Sein ursprünglicher Kommentar war doch nur wegen der Pöbeleien und persönlichen Angriffe abgelehnt worden.)

Weil diese Gegendarstellung dann auch nch nachweislich falsch war, sprich die darstellung nicht den Tatsachen entsprach. So einfach ist das.
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#21 Feldese 2016-04-10 21:02
Aber Ihr hättet die ja namentlich gekennzeichnete Gegendarstellung trotzdem als Kommentar bringen sollen! Und dann in einer Antwort die Nachweise, die belegen, wieso die Angaben in dieser Gegendarstellung nicht stimmen.
Ich finde - jetzt mal ganz abgesehen von den Vorgängen bei BLITZ und abgesehen davon, dass ich bearbeitete Originale meist meide, auf jeden Fall aber vom Herausgeber des Buches einen entsprechenden Hinweis zumindest im Impressum erwarte - also ich finde, eine Sache etwas unschön leider auf der Seite des von mir sehr geschätzten Zauberspiegels: Stellen wir uns einmal vor, der Zauberspiegel wäre eine Printzeitschrift. Und der Chefredakteur weiss, dass einer seiner Autoren/Schreiber mit einem Buchverlag rechtlich relevante Probleme wegen einer Honorarzahlung hat. Dann würde der Chefredakteur es vermeiden, diesen Autor/Schreiber einen Artikel über diesen Verlag (wie z.B. den über die Kürzungen) schreiben zu lassen. Er würde das jemanden anderes machen lassen, schon um jeglichen Vorwurf der Befangenheit oder Unobjektivität im Keim zu ersticken. (Ein Interview mit dem Autor dagegen ist völlig okay, da dort ja klar Meinungen geäussert werden, aber bitte mit der Möglichkeit der Stellungnahme des Beschuldigten).
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#22 Harantor 2016-04-10 21:43
Das findet sich in weiteren Artikeln zum Thema.Und wenn Jörg Kaegelmann einen Kommentar abgegeben hätte, dann hätte ich diesen auch veröffentlicht. Hat er aber nicht
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#23 Feldese 2016-04-11 00:01
Ja, ich habe gerade auch sämtliche Kommentare zu der zweiteiligen Darstellung der Problematik von Herrn Löchel gelesen (ich weiss auch nicht, was mit mir los ist, welch persönliches Manko ich gerade habe, früher habe ich soetwas immer nur kurz überflogen. Ich meine nicht die interessanten Artikel, sondern allgemein die Kommentarspalten, in welchen Magazinen und Foren auch immer.)
Und ich muss Dir recht geben. Der BLITZ-Chefredakteur war ja nicht mal in der Lage, trotz wiederholter Nachfrage, klar zu beantworten, wann die Idee zu seinem Klon "Stahlwölfe" (auch ich dachte bei dem Titel immer, das wäre eine Kriegsserie, Marke Landser) entstanden ist. Anfangs meinte er ja noch (in einem Post nebenbei erwähnt), erst NACH der Lektüre des Löchel-Manuskripts, auf klare Nachfragen wollte er dann ja nicht mehr eingehen (weil er bemerkt hatte, dass er sich damit in Widerspruch zu seinem Chef stellt, der betont hatte, das Projekt habe es schon zuvor gegeben und Löchel nur eine Auftragsarbeit abgeliefert?).
Der selbst genannte Enthüllungsjournalist wollte hier nichts enthüllen.
Das wirkt alles sehr unsouverän, wenn nicht unseriös. (Und das hat nichts mit Kleinverlagen zu tun, ich weiss aus eigener Erfahrung leider, dass auch Grossverlage und Seriosität nicht eins sein müssen.)
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#24 martin baresch 2016-04-12 14:07
Ich denk mir grad so: Man könnte Feldese vielleicht mitteilen, dass nicht wenige der damaligen Posts dieser schrägen Debatte gelöscht wurden. Dass somit ein verlässlicher Eindruck, wer wen wie total überhaupt nicht verstanden hat oder verstehen wollte und warum, leider gar nicht mehr möglich ist.
- Interessant auch: Von der BLITZ-Western/Zombie-TB-Serie "Stahlwölfe" erschienen: Band 1, geschrieben vom Chefredax.
Von Ingo Löchels Western/Zombie-eBook-Serie erschienen: Band 1.
- Das geilere Cover kann meiner Meinung nach definitiv Jörg Kaegelmanns Serie vorweisen. Mark Freier. Mehr muss man nicht sagen.
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#25 Feldese 2016-04-13 12:42
Doch, doch, das bekommt man ziemlich schnell mit, da ja die Kommentare eines oft angesprochenen Joe p. fehlen und auch die zitierten Post-Nummern nicht stimmen. Dennoch bleibt eines wohl deutlich: Trotz immer neuer Nachfragen möchte Herr Grandt nicht auf seine (nebenbei erwähnte) Äusserung, die Idee zu Stahlwölfe sei erst nach Löchels Manuskript entstanden, eingehen. Die Nachfragen waren gekommen, da er sich mit dieser Äusserung in Widerspruch zu seinem Chef Herrn Kaegelmann gesetzt hatte.
Stattdessen hatte er ja anfänglich sogar noch betont, dass Ideen nicht geschützt seien.
Diesen Widerspruch, der noch immer im Raum steht, besonders auch nach dem Grandt/Kaegelmann-Interview im Blitz-Blog, hätte Harantor (im Blitz-Blog als Stalker bezeichnet, wenn er denn gemeint ist) verständlicherweise gern aufgeklärt.

Auch nach Lektüre des Blitz-Blog-Interviews verfestigt sich zumindest für mich der oben genannte Eindruck der mangelnden Souveränität und fehlenden Seriosität auf Seiten des Verlags.
(Was wirklich zwischen Löchel und Kaegelmann damals gelaufen ist, kann man als Aussenstehender natürlich nicht beurteilen. Jedoch den späteren Umgang mit der Angelegenheit.)

P.S.: Was ist hier heute mit dem Sicherheitscode los, ich muss ihn, bzw. immer wieder einen neuen, eingeben, und es geht nicht weiter...
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